Die Bestie vom Schlesischen Bahnhof

Neuer dokumentarischer Spannungsroman von Horst Bosetzky alias -ky
Die Geschichte des Serienmörders Karl Großmann, der Berlin nach dem Ersten Weltkrieg
in Angst und Schrecken versetzte Packender Krimi um den größten Sexualmörder in der Geschichte
Berlins und zugleich lebendiges Zeitporträt.
Berlin 1921 - die junge Weimarer Republik kämpft um ihr Überleben, die "Goldenen Zwanziger"
sind gar nicht so golden. Die Folgen von Weltkrieg und Novemberrevolution, der Putsch von
rechts und die Freicorps, politische Unsicherheit und wirtschaftliche Not machen Berlin zu
einem Pulverfass. Dabei sucht noch ein ganz anderer Schrecken seit einiger Zeit die Stadt
heim: Im Luisenstädtischen Kanal und im Engelbecken treiben fachmänisch zerstückelte
Frauenleichen. Ein bestialischer Frauenmörder treibt rund um den Schlesischen Bahnhof sein
Unwesen. Horst Bosetzky zeichnet in seinem neuen Kriminalroman den historischen Fall des
Karl Großmann nach, der als „Bestie vom Schlesichen Bahnhof” Berlin in den zwanziger Jahren
in ANgst und Schrecken versetzte. Der sadistische Massenmörder vergeht sich unter den Augen
der Nachbarn lange Zeit ungehindert brutal an Frauen und Kindern. Mindestens zwanzig Morde
gehen auf sein Konto. Der Schriftsteller zeichnet das Treiben des Karl Großmann exemplarisch
am Schicksal einer Frau nach, die nur mit viel Glück den Fängen des Mörders wieder entkommt.
Wie viele junge Frauen kommt Grete Tschau nach Kriegsende nach Berlin, um hier ihr Glück zu
suchen. Ganz auf sich gestellt, weil sie ihren Verlobten verlassen hat und deshalb von ihren
Eltern verstoßen wurde, schlägt sie sich in der fremden Stadt durch. Eines Tages begegnet ihr
ein zwielichtiger älterer Mann, der ihr anbietet, als Wirtschafterin zu ihm zu ziehen. In der
Not willigt sie ein - und muss schon bald erkennen, welche abgründigen sexuellen Neigungen
ihren angeblichen Wohltäter umtreiben... Horst Bosetzky gelingt es auf gewohntem Niveau, nicht
nur packend einen historischen Kriminalfall zu enthüllen, sondern gleichzeitig das lebendige
Bild einer vergangenen Zeit zu entwerfen. Diesmal sind es die wilden und unruhigen zwanziger
Jahre, in denen er den menschlichen Abgründen nachspürrt. Die ärmlichen Lebensverhältnisse der
Kreuzberger Arbeiterbevölkerung, die bunten und verrufenen Vergnügungsviertel um den
Schlesischen Bahnhof, Arbeitslosigkeit und Prostitution schaffen das Milieu, vor desssen
Hintergrund sich die größte Mordserie in der Berliner Geschichte abspielt.
Jaron-Verlag - Gebunden)
336 Seiten
ISBN 3-89773-078-2
19,90 Euro
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