Quetschkartoffeln und Karriere

Hier schildert Horst Bosetzky höchst vergnüglich die Abenteuer des beliebten Helden Manfred
Matuschewski in den siebziger Jahren. Nachdem es ihn nach Ende seines Studiums nach Bremen
verschlagen hat, will Manfred trotz Mauer und Grenzschikanen zurück in sein geliebtes Berlin,
wo bei „Brennholz für Kartoffelschalen” - Bosetzkys großem Bestseller - alles
angefangen hat...
Manfred Matuschewski hat es nach Bremen verschlagen. Dort hat der in der Zwischenzeit
promovierte Soziologe als wissenschaftlicher Mitarbeiter einen Job im Amt für
Verwaltungsinnovation (AmfVi) bekommen. Der Umzug von Berlin nach Bremen fiel ihm schwer,
denn „er hat so Heimweh nach dem Kurfürstendamm...” Auch in seinem neuen Job
bleibt sich Manfred treu: er will zwar ganz nach oben, verabscheut es aber, sich den
Mächtigen als Erfüllungsgehilfe anzudienen. Er untersucht die Sitten und Gebräuche in
ämtern und Behörden und verfaßt darüber Abhandlungen. Der Erfolg läßt nicht lange auf
sich warten - er bekommt Lehraufträge, wird Hochschuldozent. Seine Universitätskarriere
führt ihn schließlich wieder in seine geliebte Heimatstadt, doch zieht er nicht nach
Neukölln, den Bezirk der kleinen Leute, sondern ins bürgerliche Wilmersdorf. Der Junge
vom Neuköllner Hinterhof ist endgültig auf dem Weg nach oben.
560 Seiten
Scherz Verlag
ISBN 3-502-11028-X
€ 14,50
Link zum Verlag